Schwarze Königskerze, (Verbascum nigrum) – Wildstaude (Produktfoto)
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Jungpflanze Schwarze Königskerze, Verbascum nigrum – Heimische Wildpflanze | Gärtnerei Hüskes
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Jungpflanze Schwarze Königskerze, Verbascum nigrum

2,50 €
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🌸 Wildstauden für Ihre natürliche Blumenwiesen. 🌼 Sommer ist ihre Hauptblütezeit ⚕️ Traditionelle Heilpflanze – Gesundheit & Wohlbefinden 🐝 Ein Magnet für Insekten Kräftige Jungpflanze mit 6 cm Wurzelballen ☀️ Liebt sonnige Standorte im Garten
  • Ideal für magere und trockene Böden
  • Setzt dekorative Akzente im Garten
  • Fördert seltene und heimische Wildbienen
  • Fördert Biodiversität und Artenvielfalt in Blumenwiesen und Beeten.
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  • Eine traditionelle Heilpflanze in der Volksmedizin.

Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum) – Eleganz und Ökologie vereint

Die Schwarze Königskerze ist eine heimische, zweijährige bis mehrjährige Staude, die mit ihren leuchtend gelben Blüten und violett behaarten Staubfäden ein echter Hingucker in jedem Garten ist. Sie kombiniert dekorative Schönheit mit einem hohen ökologischen Wert und ist ein Muss für naturnahe Gärten.

  

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Diese Pflanze erhalten Sie als kräftige Jungpflanze mit einem gut durchwurzelten Wurzelballen von ca. 6 cm Durchmesser und 4,5 cm Tiefe.

Unsere Jungpflanzen werden in professionellen Anzuchtplatten kultiviert und sind eine preisgünstige Alternative zu unseren größeren Wildstauden im 11- oder 12-cm-Topf.

Sie eignen sich besonders für größere Pflanzungen, Naturgärten und alle Gartenfreunde, die mit etwas Geduld viele Pflanzen zu einem attraktiven Preis erwerben möchten.

Nachfolgend finden Sie die ausführliche Pflanzenbeschreibung:

Schwarze Königskerze: Heimische Wildstaude mit eleganten Blütenkerzen für sonnige Naturgärten

An sonnigen Wegrändern, auf lichten Waldlichtungen und an offenen Säumen erhebt sich im Sommer eine schlanke Gestalt, die sofort ins Auge fällt. Die Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum) reckt ihre dichten, gelb leuchtenden Blütenkerzen aufrecht in die Höhe, während winzige purpurne Härchen im Inneren der Blüten einen feinen Farbkontrast setzen. Anders als ihre wolligen, massigen Verwandten wirkt sie überraschend grazil. Sie ist eine Pflanze, die Höhe und Leichtigkeit verbindet, ohne dabei je schwer zu erscheinen.

Was macht diese Königskerze botanisch so besonders? Woher stammt sie, und in welchen Lebensräumen fühlt sie sich zuhause? Warum gilt sie unter Wildbienen als geschätzte Nahrungsquelle, und wie lässt sie sich klug in einen naturnahen Garten einbinden? Diese Expertenbeschreibung zeigt die wichtigsten Merkmale von Verbascum nigrum, ihre Herkunft, ihre ökologische Bedeutung und ihre beste Verwendung im Naturgarten. Dazu kommen klare Hinweise zu Standort, Pflege und passenden Pflanzpartnern.

Steckbrief: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Botanischer Name: Verbascum nigrum
  • Deutscher Name: Schwarze Königskerze
  • Weitere Bezeichnung: Dunkle Königskerze
  • Familie: Braunwurzgewächse
  • Wuchshöhe: meist 50 bis 120 Zentimeter, je nach Standort auch darüber
  • Wuchsform: aufrecht, schlank, oft verzweigt, mit grundständiger Blattrosette
  • Blütezeit: meist von Juni bis September, oft sehr ausdauernd
  • Blütenfarbe: leuchtend gelb mit purpurnen Staubfadenhaaren
  • Standort: vollsonnig bis licht halbschattig
  • Boden: trocken bis frisch, durchlässig, mager bis mäßig nährstoffreich, gern kalkhaltig
  • Verwendung: Naturgarten, Wildstaudenbeet, sonniger Saum, Böschung, Magerrasen, Kiesbeet, Bienenweide
  • Besonderheit: heimische, kurzlebige Wildstaude mit langer Blütezeit, hohem Wert für Wildbienen und markanter, vertikaler Wuchsform

Botanischer Blick: Woran man die Schwarze Königskerze erkennt

Die Schwarze Königskerze ist eine zweijährige bis kurzlebig ausdauernde Wildstaude mit aufrechtem, schlankem Wuchs. Im ersten Jahr bildet sie eine bodennahe Blattrosette, im zweiten Jahr schiebt sie ihren Blütenstängel in die Höhe. Anders als manche ihrer Verwandten bleibt sie dabei vergleichsweise filigran. Sie verzweigt sich häufig im oberen Bereich und trägt dann mehrere schlanke Blütenkerzen statt nur einer einzigen massigen Säule.

Schon das Laub lohnt einen genaueren Blick. Die grundständigen Blätter sind groß, länglich-herzförmig und am Rand leicht gekerbt. Die Blattoberseite erscheint frisch dunkelgrün, die Unterseite ist heller und fein behaart. Im Vergleich zu den stark filzigen Arten wirkt die Schwarze Königskerze deutlich grüner und weniger wollig. Genau das ist ein verlässliches Erkennungsmerkmal.

Besonders markant sind die Blüten. Sie stehen in dichten, traubigen Blütenständen und leuchten in einem klaren, warmen Gelb. Wer genauer hinsieht, entdeckt das eigentliche Detail: Die Staubfäden tragen auffällige violette bis purpurne Härchen. Dieser feine Kontrast zwischen gelbem Kronblatt und purpurnem Inneren gibt der Blüte eine besondere Tiefe. Aus der Ferne wirkt die Pflanze sonnengelb, aus der Nähe offenbart sie ein überraschendes Farbspiel.

Und woher kommt eigentlich der Name? Das „Schwarz“ bezieht sich nicht auf die Blüten, sondern auf den dunkleren, oft kantigen Stängel und das im Vergleich tiefere Grün der Blätter. So erzählt schon der Name etwas über den unterscheidenden Charakter dieser Art.

Herkunft und natürlicher Lebensraum: Eine Pflanze des offenen Saums

Verbascum nigrum ist in weiten Teilen Europas heimisch und in Deutschland natürlicherweise verbreitet. Ihr Lebensraum liegt vor allem an sonnigen bis licht halbschattigen Standorten: Wegränder, Böschungen, Waldsäume, lichte Waldlichtungen, Schuttplätze, Brachflächen und magere Wiesenränder. Sie wächst dort auf durchlässigen, eher mageren bis mäßig nährstoffreichen Böden und schätzt vor allem kalkhaltige Substrate.

Was verrät dieser Lebensraum über ihren Charakter? Die Schwarze Königskerze ist eine Pflanze der Übergangszonen. Sie meidet sowohl den dichten, dunklen Wald als auch das stark gedüngte, üppige Beet. Stattdessen sucht sie jene offenen, lichten Säume, in denen genügend Sonne und ein lockerer Boden zusammenkommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Königskerzen verträgt sie etwas mehr Halbschatten und kommt auch mit etwas frischeren Böden zurecht.

Bemerkenswert ist auch ihre Rolle als Pionierpflanze. Wo der Boden offen liegt oder eine Fläche neu gestört wurde, gehört sie oft zu den ersten, die sich ansiedeln. Ihre Samen keimen bereitwillig auf offener Erde, und die kräftige Pfahlwurzel erschließt rasch tiefere Bodenschichten. So besiedelt sie Standorte, die für viele andere Stauden zu karg oder zu unbeständig wären.

Solche Saumlebensräume sind ökologisch besonders wertvoll. Sie verbinden offene und beschattete Bereiche und bieten gerade dadurch einer großen Vielfalt an Insekten Lebensraum. Wer die Schwarze Königskerze in den Garten holt, bringt also ein Stück dieser artenreichen Übergangsvegetation mit, die in aufgeräumten Landschaften selten geworden ist.

Ökologische Bedeutung: Wertvolle Nahrung für Wildbienen und mehr

Wer die Schwarze Königskerze an einem warmen Sommertag beobachtet, erkennt schnell ihren ökologischen Wert. Die offenen, gut zugänglichen Blüten werden von zahlreichen Insekten angeflogen. Besonders Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen finden hier reichlich Pollen. Die purpurnen Staubfadenhaare sind dabei mehr als nur ein hübsches Detail. Sie bieten den Bienen Halt beim Sammeln und signalisieren zugleich, wo der Pollen zu finden ist.

Warum ist gerade der Pollen so wichtig? Die Königskerzen gehören zu den pollenreichen, aber nektararmen Blüten. Damit sprechen sie vor allem jene Insekten an, die auf Pollen als Eiweißquelle für ihre Brut angewiesen sind. Mehrere Wildbienenarten sind regelrechte Königskerzen-Spezialisten und sammeln bevorzugt an Pflanzen dieser Gattung. Für sie ist Verbascum nigrum eine verlässliche, oft unverzichtbare Nahrungsquelle.

Hinzu kommt die lange Blütezeit. Von Juni bis September, manchmal bis in den frühen Herbst, öffnen sich nach und nach immer neue Blüten entlang der Kerze. Diese gestaffelte Blütenfolge sorgt dafür, dass über viele Wochen hinweg Nahrung zur Verfügung steht. Genau diese Verlässlichkeit ist im Insektenkalender des Gartens besonders wertvoll, weil sie Versorgungslücken schließt.

Doch der ökologische Wert reicht noch weiter. Die Schwarze Königskerze ist Raupenfutterpflanze für mehrere Schmetterlings- und Mottenarten, darunter den Königskerzen-Mönch, dessen auffällige Raupen sich gezielt an den Blättern entwickeln. Und auch nach der Blüte bleibt die Pflanze wertvoll: Die aufrechten Samenstände bieten kleinen Vögeln im Herbst und Winter Nahrung, und die hohlen Stängel können überwinternden Insekten Unterschlupf gewähren. Wer sie über den Winter stehen lässt, schenkt dem Garten zusätzliches Leben.

Pflanzencharakter und Gartenwirkung: Vertikale Eleganz mit Leichtigkeit

Manche Stauden wirken durch Fülle, andere durch Farbe. Die Schwarze Königskerze überzeugt vor allem durch ihre Form. Ihre schlanken, aufrechten Blütenkerzen bringen eine vertikale Linie ins Beet, die in naturnahen Pflanzungen oft fehlt. Zwischen flächigen Stauden und runden Blütenformen setzt sie klare, ruhige Akzente nach oben. Sie strukturiert den Raum, ohne ihn zu beschweren.

Gerade diese vertikale Wirkung ist gestalterisch wertvoll. Eine Pflanzung gewinnt an Tiefe und Rhythmus, wenn sich zwischen niedrigeren Arten immer wieder schlanke Kerzen erheben. Die Schwarze Königskerze übernimmt diese Rolle auf besonders feine Weise. Im Gegensatz zu den massigen, wolligen Königskerzen bleibt sie zierlich genug, um sich harmonisch einzufügen, statt zu dominieren.

Dazu kommt ihr leuchtendes Gelb, das auch über größere Entfernung wirkt. Vor dunklem Gehölz, zwischen silbrigem Laub oder über bläulichen Stauden entfaltet die Pflanze eine warme Strahlkraft. Und weil sie sich gerne selbst aussät, taucht sie oft an überraschenden Stellen wieder auf. Genau das macht sie für naturnahe Gärten so reizvoll. Sie wirkt nie gepflanzt, sondern immer gewachsen.

Verwendung im Naturgarten: Wo die Schwarze Königskerze am besten wirkt

Im Naturgarten gehört die Schwarze Königskerze an sonnige bis licht halbschattige, durchlässige Standorte. Dort entfaltet sie ihre ganze Stärke. Besonders überzeugend wirkt sie in Pflanzungen, die an Wegränder, Säume oder magere Wiesen erinnern, also genau an jene Lebensräume, aus denen sie stammt.

Besonders gut eignet sie sich für:

  • naturnahe Wildstaudenbeete mit durchlässigem Boden
  • sonnige Säume und Randbereiche entlang von Wegen
  • Böschungen und Hänge mit gutem Wasserabzug
  • magere Wiesen und Wiesenränder
  • Kies- und Schotterbeete mit heimischem Charakter
  • lichte Gehölzränder und Waldsaumpflanzungen
  • bienenfreundliche Pflanzungen mit langer Blütezeit

Am natürlichsten wirkt die Schwarze Königskerze, wenn man sie locker einstreut statt streng zu gruppieren. Mehrere Kerzen, über die Fläche verteilt, schaffen einen ruhigen Rhythmus und verbinden niedrigere Stauden mit der Höhe darüber. Da sich die Pflanze gerne selbst aussät, wandert sie mit der Zeit durch das Beet und sorgt so für ein lebendiges, sich stetig wandelndes Bild.

Wichtig ist dabei, ihr offene Bodenstellen zu gönnen. Nur dort kann sich ihr Nachwuchs ansiedeln. In zu dichten, geschlossenen Pflanzungen verschwindet die kurzlebige Art mit der Zeit, weil ihre Samen keinen Platz zum Keimen finden. Wer das berücksichtigt, hat lange Freude an einem sich selbst erhaltenden Bestand.

Passende Pflanzpartner: Gute Begleiter für sonnige, naturnahe Standorte

Die besten Pflanzpartner sind Arten des sonnigen, mageren Offenlandes, die ähnliche Ansprüche an Licht und Boden mitbringen. Schöne Kombinationen entstehen vor allem durch den Kontrast zwischen den vertikalen Kerzen der Königskerze und anderen Blütenformen.

Sehr stimmig wirken zum Beispiel:

  • Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) für kräftige Blauviolett-Töne als Kontrast zum Gelb
  • Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis) für leuchtend blaue Blüten und hohen Bienenwert
  • Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) für schlanke, purpurrote Farbakzente
  • Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) für lockere, helle Sommerblüte
  • Schafgarbe (Achillea millefolium) für flächige Doldenstruktur und lange Blütezeit
  • Natternkopf (Echium vulgare) für weitere markante Blütenkerzen und Insektennahrung
  • Wilde Möhre (Daucus carota) für zarte, weiße Dolden und natürliche Leichtigkeit
  • Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys) für niedrige, immergrüne Struktur am Beetrand
  • Schaf-Schwingel oder andere feine Gräser für Ruhe und Bewegung in der Pflanzung

Solche Kombinationen leben vom Wechsel der Formen. Aufrechte Kerzen treffen auf Dolden, Polster, Nelken und Gräserlinien. Genau daraus entstehen naturnahe Sommerbilder, die ökologisch und gestalterisch gleichermaßen überzeugen. Das warme Gelb der Königskerze verbindet sich dabei besonders gut mit Blau- und Violetttönen zu einem lebendigen, harmonischen Farbklang.

Der richtige Standort: Was Verbascum nigrum wirklich braucht

Der Standort entscheidet bei der Schwarzen Königskerze stark über Wuchs und Blühfreude. Volle Sonne ist ideal, doch im Unterschied zu vielen verwandten Arten verträgt sie auch lichten Halbschatten erstaunlich gut. Gerade an Gehölzrändern und in lockeren Saumpflanzungen zeigt sie sich dort oft von ihrer besten Seite.

Der Boden sollte durchlässig und eher mager bis mäßig nährstoffreich sein. Kalkhaltige Substrate werden besonders geschätzt. Im Vergleich zu ausgesprochenen Trockenheitskünstlern kommt die Schwarze Königskerze auch mit etwas frischeren Böden zurecht, solange diese nicht zu schwer oder dauerhaft nass sind. Staunässe ist allerdings ungünstig, vor allem im Winter und für die überwinternde Rosette.

Was hilft auf schwerem Gartenboden? Eine Auflockerung mit Splitt, Sand oder feinem Kies verbessert die Drainage spürbar. Auch leicht erhöhte Pflanzbereiche oder geneigte Flächen helfen, überschüssiges Wasser abzuleiten. Und ganz wichtig: ein paar offene Bodenstellen für die Selbstaussaat.

Woran erkennt man einen guten Platz? Die Schwarze Königskerze wächst dort kräftig und standfest, bildet hohe, gut verzweigte Blütenkerzen und blüht über viele Wochen. Sie sät sich zudem williger aus, was den Bestand langfristig sichert. Bleibt sie schwach, kippt um oder verschwindet rasch ohne Nachwuchs, stimmt meist das Zusammenspiel aus Licht, Bodenstruktur und offenen Keimstellen nicht.

Pflegehinweise: Wenig Aufwand, dafür Verständnis für ihren Rhythmus

Die Schwarze Königskerze ist eine ausgesprochen pflegeleichte Wildstaude. Sie verlangt keine intensive Betreuung, sondern vor allem Verständnis für ihren kurzlebigen, sich selbst erneuernden Lebensrhythmus.

Beim Anwachsen begleiten

Frisch gesetzte Jungpflanzen oder Rosetten sollten in den ersten Wochen nicht völlig austrocknen. Sobald sie eingewurzelt sind, kommen sie mit Trockenheit gut zurecht und brauchen kaum noch zusätzliches Wasser.

Kurzlebigkeit einplanen

Verbascum nigrum ist meist zweijährig oder nur kurzlebig ausdauernd. Das ist kein Mangel, sondern Teil ihrer Natur. Damit der Bestand erhalten bleibt, ist die Selbstaussaat entscheidend. Wer das einplant, hat dauerhaft Freude an der Pflanze, auch wenn die einzelne Rosette nach der Blüte vergeht.

Selbstaussaat zulassen oder lenken

An passenden Standorten sät sich die Schwarze Königskerze bereitwillig aus. Im Naturgarten ist das meist willkommen. So entstehen lebendige, sich verschiebende Bestände. Wo Nachwuchs nicht erwünscht ist, lassen sich Jungpflanzen leicht erkennen, entfernen oder an besser passende Stellen umsetzen.

Düngung weglassen

Zu viele Nährstoffe fördern weiches, instabiles Wachstum und schwächen den natürlichen Charakter. Auf mageren bis normalen Böden ist keine Düngung nötig. Die Pflanze bevorzugt schlanke Bedingungen.

Verblühtes bewusst stehen lassen

Wer die Selbstaussaat und den ökologischen Wert fördern möchte, lässt einen Teil der Samenstände stehen. Sie bieten Vögeln Nahrung und überwinternden Insekten Unterschlupf. Zugleich sorgen sie für den nötigen Nachwuchs. Nur wo gezielt weniger Aussaat gewünscht ist, schneidet man verblühte Stängel früher zurück.

Staunässe vermeiden

Vor allem für die überwinternde Rosette ist zu viel Winterfeuchte gefährlich. Ein durchlässiger Boden und ein gut drainierter Standort sind der beste Schutz.

Warum die Schwarze Königskerze heute besonders gut in Naturgärten passt

Viele naturnahe Gärten suchen Pflanzen, die wirklich insektenfreundlich, standortgerecht und zugleich gestalterisch wertvoll sind. Die Schwarze Königskerze vereint all das auf überzeugende Weise. Sie ist heimisch, pollenreich und für spezialisierte Wildbienen von echter Bedeutung. Gleichzeitig bringt sie mit ihren schlanken Kerzen eine Struktur ins Beet, die kaum eine andere Art so leicht und elegant liefert.

Hinzu kommt ihre angenehme Selbstständigkeit. Sie wandert durch den Garten, taucht an neuen Stellen auf und hält sich über Selbstaussaat von allein. Das macht sie zu einer idealen Pflanze für alle, die einen lebendigen, sich entwickelnden Garten schätzen, statt ein streng festgelegtes Bild. Gerade angesichts zunehmend trockener Sommer ist ihre Genügsamkeit zudem ein großer Vorteil.

Vielleicht liegt darin ihre größte Stärke. Die Schwarze Königskerze verbindet Schönheit, ökologischen Wert und Eigenständigkeit. Sie verlangt wenig und gibt viel. Sie erinnert daran, dass ein naturnaher Garten am schönsten ist, wenn man der Natur ein Stück weit die Regie überlässt.

Fazit: Heimische Blütenkerze mit hohem Wert für Wildbienen

Die Schwarze Königskerze ist eine heimische, kurzlebige Wildstaude für sonnige bis licht halbschattige, durchlässige Standorte. Mit ihren schlanken gelben Blütenkerzen, den charakteristischen purpurnen Staubfadenhaaren und ihrer langen Blütezeit bringt Verbascum nigrum Struktur, Leuchtkraft und ökologische Qualität in naturnahe Pflanzungen. Ökologisch punktet sie vor allem als pollenreiche Nahrungsquelle für Wildbienen, als Raupenfutterpflanze und als wertvolle Winterstruktur.

Wer im Naturgarten eine elegante, vertikale und glaubwürdig heimische Pflanze sucht, die sich selbst erhält und reich blüht, findet in der Schwarzen Königskerze eine sehr überzeugende Wahl. Entscheidend sind ein sonniger, durchlässiger Platz, der Verzicht auf üppige Düngung und ein paar offene Bodenstellen für die Selbstaussaat. Dann zeigt diese Art genau das, was gute Wildstauden auszeichnet: Anpassung, Schönheit und echten ökologischen Sinn.

Schwarze Königskerze. Echt heimisch. Echt wild. Echt insektenfreundlich. Ja natürlich, Gartenbau & Floristik Klaus Hüskes, für Gärten die leben.

Standort / Pflanzplatz
Blumenwiese
Sonnig
trocken/ nährstoffarm
Blütezeit
Sommer (Juni bis August)
Nutzung durch den Menschen
Heilpflanze
Rein zur Zierde
Ökologischer Nutzen
Insektenfreundlich
Wildbienenfreundlich
allgemein
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