Hundsrose (Rosa canina) mit einfachen hellrosa Blüten und gelben Staubgefäßen – heimische Wildrose für naturnahe Gärten
Hundsrose (Rosa canina) kaufen | Gärtnerei Hüskes
  • Neu
Hundsrose (Rosa canina) mit einfachen hellrosa Blüten und gelben Staubgefäßen – heimische Wildrose für naturnahe Gärten
Hundsrose (Rosa canina) kaufen | Gärtnerei Hüskes

Hundsrose, Rosa canina

5,90 €
Bruttopreis
Wurzelnackt geliefert Wurzelnackt · 60–100 cm · 2× verschult · 3 Triebe Versand in der Pflanzzeit VkG 1
  • ✔ Ohne Topf und Erde – direkt pflanzbereit
  • ✔ Zweimal verschulter Strauch mit 3 Trieben – Lieferhöhe 60–100 cm
  • ✔ November bis Februar – witterungsabhängig
  • ✔ Junggehölz, wurzelnackt und pflanzbereit

Zartrosa Blüten, leuchtend rote Hagebutten und ein wunderbar natürlicher Wuchs: Die heimische Hundsrose (Rosa canina) bringt Leben in den Garten. Ihre offenen Blüten bieten Wildbienen und anderen Insekten gut zugänglichen Pollen. Im Herbst sind die Hagebutten eine wertvolle Nahrungsquelle für Vögel, während die dicht bestachelten Zweige Schutz und Nistmöglichkeiten bieten. Die robuste Wildrose liebt sonnige bis halbschattige Standorte und eignet sich besonders für naturnahe Hecken, größere Naturgärten und blühende Gehölzränder. 

🚚 Versand Mo – Mi (pflanzenschonend)
♻️ Nachhaltig verpackt
🏡 Aus eigener Gärtnerei
Bewertung:
(0)
 

Hundsrose (Rosa canina) – Ein Stück wilde Natur für Ihren Garten

Es gibt Pflanzen, die brauchen keine großen Auftritte. Sie gehören einfach zu unserer Landschaft – und machen sie gerade dadurch so besonders.

Die Hundsrose (Rosa canina) ist eine davon.

Wer im Frühsommer an einer alten Feldhecke entlangspaziert, entdeckt zwischen Weißdorn, Schlehen und anderen Wildsträuchern immer wieder ihre zarten rosafarbenen Blüten. Sie sitzen an langen, elegant überhängenden Zweigen und wirken beinahe ein wenig zerbrechlich.

Doch der Eindruck täuscht.

Die Hundsrose ist eine ausgesprochen robuste Wildrose, die Wind, Frost und zeitweilige Trockenheit gut verträgt.

Im Juni öffnen sich ihre einfachen Blüten. Zahlreiche gelbe Staubgefäße bilden ihre Mitte und locken Wildbienen, Schwebfliegen und andere blütenbesuchende Insekten an.

Später entwickeln sich daraus die bekannten Hagebutten.

Wenn die Blätter im Herbst langsam fallen, leuchten die roten Früchte zwischen den Zweigen hervor. Manche bleiben bis weit in den Winter hinein hängen.

Für Vögel können sie in der nahrungsärmeren Jahreszeit eine willkommene Mahlzeit sein.

So begleitet die Hundsrose den Garten durch viele Jahreszeiten: mit frischem Grün im Frühling, Blüten im Frühsommer, Früchten im Herbst und einer wertvollen Gehölzstruktur im Winter.

Wer sie pflanzt, entscheidet sich nicht einfach für einen Rosenstrauch, sondern für ein kleines Stück heimische Heckenlandschaft.

Steckbrief: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Botanischer Name: Rosa canina L.

  • Deutscher Name: Hundsrose, Hunds-Rose, Heckenrose

  • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)

  • Herkunft: Heimisch in Deutschland und weiten Teilen Europas

  • Wuchs: Sommergrüner, kräftiger Strauch mit langen, bogig überhängenden Zweigen

  • Wuchshöhe: Meist 2 bis 3 Meter, gelegentlich bis etwa 4 Meter

  • Wuchsbreite: Häufig 2 bis 3 Meter, bei freiem Wuchs auch breiter

  • Blütezeit: Meist Juni bis Juli, witterungsabhängig

  • Blütenfarbe: Hellrosa bis fast weiß

  • Blütenform: Einfach, fünfzählig, mit zahlreichen gelben Staubgefäßen

  • Blütennahrung: Reichlich Pollen, kein nennenswertes Nektarangebot

  • Früchte: Rote, meist längliche bis eiförmige Hagebutten

  • Fruchtreife: Ab September und Oktober

  • Blätter: Unpaarig gefiedert, gewöhnlich mit fünf bis sieben Fiederblättchen

  • Standort: Sonnig bis halbschattig

  • Boden: Gut durchlässig, mäßig trocken bis frisch, gerne nährstoff- und basenreich

  • Ökologischer Nutzen: Pollen für Insekten, Nahrungspflanze für verschiedene Insektenarten, Hagebutten für Vögel, geschützte Nist- und Rückzugsräume

  • Besonderheit: Heimische Wildrose mit kräftigen, meist hakig gebogenen Stacheln

  • Verwendung: Wildgehölzhecken, Vogelschutzhecken, naturnahe Grundstücksgrenzen, größere Naturgärten

  • Winterhärte: Sehr gut winterhart

  • Pflege: Pflegeleicht, schnittverträglich, vorzugsweise nur bei Bedarf auslichten

Botanischer Blick: Die ursprüngliche Schönheit einer Wildrose

Die Hundsrose besitzt eine ganz eigene, unverwechselbare Ausstrahlung.

Anders als viele kompakte Gartenrosen entwickelt sie lange, kräftige Triebe, die zunächst aufrecht wachsen und sich später elegant nach außen neigen.

Mit zunehmendem Alter entsteht daraus ein breiter, lockerer bis dichter Strauch.

Ihre Zweige tragen kräftige, meist sichel- oder hakenförmig gebogene Stacheln.

Botanisch sind dies keine echten Dornen, sondern oberflächliche Auswüchse des Sprosses.

Sie helfen der Hundsrose unter anderem dabei, sich in benachbarten Gehölzen abzustützen.

Die Blätter sind unpaarig gefiedert und bestehen meist aus fünf bis sieben einzelnen Fiederblättchen.

Diese sind eiförmig bis elliptisch, besitzen einen gesägten Rand und erscheinen überwiegend frisch- bis dunkelgrün.

Im Gegensatz zur Weinrose (Rosa rubiginosa) fehlt ihnen gewöhnlich der ausgeprägte Apfelduft.

Besonders schön sind die Blüten.

Sie besitzen fünf breite, zarte Kronblätter, deren Farbe von fast weiß bis zu einem kräftigeren Hellrosa reichen kann.

In ihrer Mitte stehen zahlreiche gelbe Staubgefäße.

Die Blüten sind offen und ungefüllt.

Gerade diese ursprüngliche Form macht sie für viele pollenbesuchende Insekten gut zugänglich.

Nach der Bestäubung entwickeln sich die Hagebutten.

Sie sind meist länglich bis eiförmig und färben sich zur Reife orange- bis leuchtend rot.

Botanisch betrachtet ist die Hagebutte eine Scheinfrucht: Der fleischige, krugförmige Blütenboden umschließt die eigentlichen kleinen Früchte, die sogenannten Nüsschen.

Im Inneren befinden sich außerdem feine, reizende Härchen.

Ein wichtiger Hinweis zur Bestimmung: Unter dem Namen Rosa canina werden im weiteren Sinne mehrere sehr ähnliche Wildrosenformen und nahe verwandte Sippen zusammengefasst. Die sichere Unterscheidung kann selbst für botanisch erfahrene Menschen anspruchsvoll sein.

Für die Verwendung im Naturgarten ist vor allem entscheidend, dass es sich um botanisch korrekt bestimmte, nicht gefüllte Wildrosen aus geeigneter Herkunft handelt.

Standort und Lebensraum: Eine Rose der Hecken und Waldränder

Die Hundsrose gehört zu den typischen Gehölzen unserer Kulturlandschaft.

Man findet sie in Feldhecken, an Wegrändern, auf Böschungen, in Gebüschen und an sonnigen Waldrändern.

Auch auf brachliegenden Flächen kann sie sich ansiedeln, sofern genügend Licht vorhanden ist.

Besonders gut entwickelt sie sich an sonnigen Standorten.

Dort bildet sie in der Regel reichlich Blüten und später zahlreiche Hagebutten.

Lichten Halbschatten verträgt sie ebenfalls, allerdings kann die Blütenfülle dort geringer ausfallen.

Beim Boden ist die Hundsrose vergleichsweise anpassungsfähig.

Sie bevorzugt gut durchlässige, mäßig trockene bis frische Böden und kommt mit kalkhaltigen Untergründen gut zurecht.

Auch lehmige Gartenböden sind geeignet, solange keine dauerhafte Staunässe entsteht.

Nach dem Anwachsen verträgt sie zeitweilige Trockenperioden.

Sehr nasse, stark verdichtete oder dauerhaft schattige Standorte sind dagegen weniger geeignet.

Für den Naturgarten ist die Hundsrose besonders interessant, weil sie auch dort gut wachsen kann, wo empfindlichere Ziersträucher mehr Pflege benötigen würden.

Ökologische Bedeutung: Ein Strauch, viele kleine Lebensräume

Offene Blüten für Wildbienen

Die Hundsrose gehört zu den heimischen Gehölzen, deren Blüten für pollenbesuchende Insekten interessant sind.

Ihre zahlreichen Staubgefäße stellen Pollen bereit, den verschiedene Wildbienen sammeln können.

Auch Honigbienen, Schwebfliegen und blütenbesuchende Käfer können die Blüten nutzen.

Dabei ist eine Besonderheit wichtig: Rosenblüten dieser Art bieten kein nennenswertes Nektarangebot.

Wer Wildbienen und Schmetterlinge möglichst umfassend fördern möchte, sollte die Hundsrose deshalb mit nektarreichen Wildstauden kombinieren.

So ergänzen sich unterschiedliche Pflanzen zu einem vielseitigen Nahrungsangebot.

Nahrungspflanze für Schmetterlingsraupen und andere Insekten

Wildrosen sind nicht nur während der Blütezeit wertvoll.

Ihre Blätter, Triebe und Knospen werden von verschiedenen Insekten genutzt.

Dazu gehören Blattwespen, Käfer und Raupen unterschiedlicher Schmetterlingsarten.

Manche Insekten leben sehr eng mit Wildrosen zusammen.

Auch auffällige Pflanzengallen können an Rosen entstehen.

Ein bekanntes Beispiel sind die moosartig behaarten Gallen der Rosengallwespe (Diplolepis rosae).

Solche Gebilde sind keine Blüten oder Früchte, sondern Reaktionen des Pflanzengewebes auf die Entwicklung der Gallwespenlarven.

Sie zeigen, wie vielfältig die Beziehungen zwischen Wildpflanzen und Insekten sein können.

Wer einen naturnahen Garten pflegt, muss deshalb nicht jedes ungewöhnliche Blatt und jede Pflanzengalle sofort entfernen.

Oft verbirgt sich dahinter ein faszinierender Teil der heimischen Tierwelt.

Hagebutten für die Vogelwelt

Im Herbst entwickelt die Hundsrose ihre leuchtend roten Hagebutten.

Verschiedene Vogelarten können die Früchte als Nahrung nutzen.

Besonders in der kühleren Jahreszeit sind fruchttragende Wildgehölze eine wertvolle Ergänzung des natürlichen Nahrungsangebots.

Die Hagebutten können bis in den Winter hinein am Strauch bleiben.

Damit bietet die Hundsrose nicht nur während der Blütezeit, sondern auch im Herbst und Winter einen ökologischen Nutzen.

Schutz und Nistmöglichkeiten

Die langen, dicht bestachelten Zweige schaffen geschützte Bereiche innerhalb einer Hecke.

Kleine Vögel können solche Strukturen als Deckung und unter geeigneten Bedingungen auch als Nistplatz nutzen.

Besonders wertvoll sind größere, abwechslungsreiche Wildgehölzhecken mit unterschiedlich hohen Sträuchern.

Dort entstehen verschiedene Ebenen, die zahlreichen Tierarten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Kulturgeschichte: Die Hagebutte unserer Kindheit

Kaum eine Wildfrucht ist in Mitteleuropa so bekannt wie die Hagebutte.

Viele Menschen erinnern sich an Hagebuttentee, Hagebuttenmarmelade oder die roten Früchte, die im Herbst an Feldwegen leuchten.

Wildrosen begleiten den Menschen seit Jahrhunderten.

Ihre Hagebutten wurden gesammelt und verarbeitet, während ihre dornigen Zweige natürliche Grenzen und schützende Hecken bildeten.

Auch die Hundsrose gehört zu dieser langen Geschichte.

Ihre Früchte enthalten unter anderem Vitamin C und weitere Pflanzeninhaltsstoffe.

Der tatsächliche Gehalt schwankt jedoch stark mit Reifegrad, Standort, Verarbeitung und Lagerung.

Für die Küche werden die Früchte üblicherweise gereinigt und entsprechend verarbeitet.

Die kleinen Nüsschen und die feinen Härchen im Inneren sollten dabei sorgfältig entfernt beziehungsweise durch geeignete Verarbeitung abgetrennt werden.

Im Naturgarten dürfen die Hagebutten aber selbstverständlich auch einfach am Strauch bleiben.

Dann profitieren Vögel und andere Tiere davon.

Verwendung im Naturgarten: Eine Wildrose für lebendige Hecken

Die Hundsrose ist besonders für Menschen interessant, die ihren Garten naturnah gestalten möchten.

Sie braucht keinen streng geschnittenen Platz in einem Zierbeet.

Viel schöner wirkt sie dort, wo sie ihre langen Zweige frei entfalten darf.

Die Hundsrose als Vogelschutzhecke

Mit ihrem kräftigen Wuchs und den bestachelten Zweigen eignet sich die Hundsrose hervorragend für naturnahe Hecken.

In Kombination mit anderen heimischen Sträuchern entstehen abwechslungsreiche Lebensräume.

Besonders schön ist eine lockere, mehrreihige Wildgehölzhecke, in der verschiedene Arten zu unterschiedlichen Zeiten blühen und Früchte tragen.

Gute Gehölzpartner

Eingriffeliger Weißdorn (Crataegus monogyna)

Seine weißen Frühlingsblüten und roten Früchte ergänzen die Hundsrose. Beide Arten eignen sich für sonnige, naturnahe Hecken.

Schlehe (Prunus spinosa)

Mit ihren frühen weißen Blüten bietet sie bereits im Frühjahr Nahrung für Insekten. Im Herbst entwickeln sich die bekannten dunklen Schlehenfrüchte.

Roter Hartriegel (Cornus sanguinea)

Seine weißen Blüten, dunklen Früchte und rötlichen Wintertriebe bereichern die Hecke zu verschiedenen Jahreszeiten.

Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare)

Ein dicht verzweigtes heimisches Gehölz mit duftenden Sommerblüten und dunklen Früchten.

Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris)

Sie ergänzt die Pflanzung mit gelben Blüten und roten Beeren und bevorzugt ebenfalls sonnige, gut durchlässige Standorte.

Weinrose (Rosa rubiginosa)

Die apfelduftende Wildrose passt hervorragend zu einer abwechslungsreichen Wildrosenhecke.

Passende Wildstauden

Eine naturnahe Hecke wird besonders wertvoll, wenn sie von einem blütenreichen Wildstaudensaum begleitet wird.

Geeignete Arten für sonnige, eher trockene bis frische Standorte sind beispielsweise:

  • Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) – blauviolette Blüten im Frühsommer, besonders attraktiv für langrüsselige Wildbienen und Hummeln

  • Gewöhnlicher Dost (Origanum vulgare) – nektarreiche Sommerblüten für zahlreiche Insekten

  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – wertvolle Blüten vom Sommer bis in den Herbst

  • Gewöhnlicher Natternkopf (Echium vulgare) – eine auffällige Insektenpflanze für sonnige, durchlässige Standorte

  • Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – schlanke Stängel und purpurrote Blüten für warme, magere Gartenbereiche

  • Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) – wichtige Nektar- und Raupennahrungspflanze

Wichtig ist, den Wildstauden ausreichend Licht zu lassen.

Am besten werden sie vor der Hecke gepflanzt, wo sie nicht dauerhaft durch die Gehölze beschattet werden.

Pflanzung und Pflege: Eine robuste Wildrose ohne große Ansprüche

Die Hundsrose ist pflegeleicht, wenn der Standort zu ihren Bedürfnissen passt.

Am liebsten wächst sie an einem sonnigen Platz mit gut durchlässigem Boden.

Wurzelnackte Hundsrosen pflanzen

Wurzelnackte Gehölze werden während der Vegetationsruhe gepflanzt.

Die beste Pflanzzeit liegt in der Regel zwischen Herbst und zeitigem Frühjahr, solange der Boden frostfrei und gut bearbeitbar ist.

Vor der Pflanzung sollten die Wurzeln vor Austrocknung geschützt werden.

Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein, damit die Wurzeln ohne starkes Abknicken hineinpassen.

Nach dem Einsetzen wird die Erde vorsichtig angedrückt und die Pflanze gründlich gewässert.

Während der ersten Vegetationsperiode sollte besonders bei längeren Trockenphasen auf ausreichende Wasserversorgung geachtet werden.

Ist die Hundsrose gut eingewurzelt, kommt sie auf geeigneten Böden meist mit wenig zusätzlicher Pflege aus.

Muss die Hundsrose geschnitten werden?

Ein regelmäßiger Formschnitt ist nicht erforderlich.

Die Hundsrose entwickelt ihren schönsten natürlichen Wuchs, wenn sie ausreichend Platz bekommt.

Bei Bedarf können ältere, abgestorbene oder ungünstig stehende Triebe ausgelichtet werden.

Ein zu starker Rückschnitt vermindert vorübergehend die Blüten- und Hagebuttenbildung.

Größere Schnittmaßnahmen sollten außerhalb der Vogelbrutzeit erfolgen. Vor jedem Eingriff muss außerdem geprüft werden, ob besetzte Nester oder andere geschützte Lebensstätten vorhanden sind.

Wie viel Platz braucht eine Hundsrose?

Die Hundsrose ist kein kleiner Rosenbusch.

Ihre langen Zweige können mehrere Meter hoch und breit wachsen.

Für einen frei wachsenden Einzelstrauch sollte deshalb ausreichend Raum eingeplant werden.

In einer Wildgehölzhecke hängt der Pflanzabstand davon ab, wie dicht die Hecke später werden soll und welche anderen Gehölze verwendet werden.

Für eine lockere, frei wachsende Hecke kann ein Abstand von ungefähr 1 bis 1,5 Metern zwischen größeren Sträuchern ein sinnvoller Ausgangspunkt sein.

Unser Tipp für den Naturgarten

Lassen Sie möglichst viele Hagebutten über den Winter am Strauch.

So bleibt ein natürliches Nahrungsangebot für Vögel erhalten.

Und wenn im Sommer einmal ein Blatt angefressen ist, muss das kein Grund zur Sorge sein.

Vielleicht hat sich gerade eine Schmetterlingsraupe oder ein anderes kleines Tier Ihre Hundsrose als Nahrungspflanze ausgesucht.

Genau so entsteht ein lebendiger Naturgarten.

Fazit: Eine Rose, die mehr kann als schön blühen

Die Hundsrose ist eine Pflanze für Menschen, die natürliche Schönheit schätzen.

Sie braucht keine gefüllten Blüten und keine aufwendige Pflege.

Ihre zarten Rosenblüten, die langen überhängenden Zweige und die roten Hagebutten reichen vollkommen aus, um einen Garten zu bereichern.

Doch ihr eigentlicher Wert geht weit darüber hinaus.

Sie bietet Wildbienen Pollen, verschiedenen Insekten Nahrung, Vögeln geschützte Bereiche und im Herbst ein wertvolles Fruchtangebot.

Wer eine Hundsrose pflanzt, schafft ein Stück ursprünglicher Heckenlandschaft – und gibt der Natur wieder etwas Raum.

Hundsrose. Echt heimisch. Echt wild. Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge.

Gärtnerei & Floristik Klaus Hüskes – für Gärten, die leben.

Gehölze
Versand November - Februar
Wuchshöehe
Wurzelnackte Pflanzen
Kategorie NaturaDB
Gehölze
Pflanzenqualität
Wurzelnackt · 60–100 cm · 2× verschult · 3 Triebe
Pflanzenpass /Plant Passport DE-NW-1103932
29 Artikel

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch ...

12 andere Artikel in der gleichen Kategorie:

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch ...

Rosi hat sich die Pflanze gemerkt
Rosi merkt sich diese Pflanze für den Vergleich 🌱