

Die Sumpf-Dotterblume ist eine besondere Pflanze, die nicht nur durch ihre Widerstandsfähigkeit beeindruckt, sondern auch für die Natur und die Bestäuber von großer Bedeutung ist.
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Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) ist eine heimische Staude, die in Sumpfwiesen, Mooren, an Quellen, Bächen und in Auwäldern auf nassen und feuchten Böden wächst. Mit einer Höhe von 15-40 Zentimetern und einem kriechenden Rhizom, das für zusätzliche Ausbreitung sorgt, ist sie eine robuste und widerstandsfähige Pflanze. Die dunkelgrünen, nierenförmigen Blätter sind saftig und am Rand gezähnt.
Im zeitigen Frühjahr erscheinen die glänzend dottergelben Blüten, die bereits in kleinen Gruppen endständig blühen. Die fünfzähligen, schalenförmigen Blüten sind mit zahlreichen gelben Staubblättern versehen und werden gerne von Schwebfliegen, Käfern und Honigbienen besucht. Die Sumpf-Dotterblume ist bei Regen selbstbestäubend, aber auf die Hilfe von Insekten angewiesen.
Besonders interessant ist, dass die Sumpf-Dotterblume eine der wenigen Stauden ist, die eine tagelange Überflutung unbeschadet überstehen kann. Sie ist jedoch aufgrund von Trockenlegungsmaßnahmen, Kanalisierungen und Flussbegradigungen immer seltener anzutreffen und steht bereits auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Im Jahr 1999 wurde sie zur Blume des Jahres gewählt, um auf diesen Artenrückgang aufmerksam zu machen.
Wer Schwebfliegen, Käfer und Honigbienen in seinem Garten fördern möchte, sollte auf gefüllte Sorten verzichten und lieber die Wildart oder Kultivare mit ungefüllten Blüten pflanzen. Denn bei gefüllten Blüten ist ein Teil der Staubblätter durch Kronblätter ersetzt, die den Zugang zum Nektar erschweren. Die Sumpf-Dotterblume eignet sich zudem als Pollenpflanze für Honigbienen, jedoch nur teilweise besser als andere Pflanzen.