Feldrose (Rosa arvensis) mit einfachen weißen Blüten und gelben Staubblättern – heimische Wildrose für naturnahe Gehölzränder.
Feldrose (Rosa arvensis) – heimische Wildrose kaufen
Feldrose (Rosa arvensis) – heimische Wildrose kaufen
  • Neu
Feldrose (Rosa arvensis) mit einfachen weißen Blüten und gelben Staubblättern – heimische Wildrose für naturnahe Gehölzränder.
Feldrose (Rosa arvensis) – heimische Wildrose kaufen
Feldrose (Rosa arvensis) – heimische Wildrose kaufen

Feldrose, Rosa arvensis

4,05 €
Bruttopreis
Wurzelnackt geliefert Versand in der Pflanzzeit Liefergröße 60–90cm
  • ✔ Ohne Topf und Erde – direkt pflanzbereit
  • ✔ November bis Februar – witterungsabhängig
  • ✔ Junggehölz, wurzelnackt und pflanzbereit

Die heimische Feldrose (Rosa arvensis) ist eine natürlich wachsende Wildrose für halbschattige Gehölzränder und lichte Gartenbereiche. Ihre langen, bogig überhängenden Triebe tragen im Juni und Juli zahlreiche einfache, weiße Blüten mit goldgelben Staubblättern. Im Herbst folgen kleine rote Hagebutten. Als wertvolles Wildgehölz bietet die Feldrose Pollen für Insekten, Nahrung für verschiedene Schmetterlingsraupen und geschützte Strukturen für Vögel.

🚚 Versand Mo – Mi (pflanzenschonend)
♻️ Nachhaltig verpackt
🏡 Aus eigener Gärtnerei
Bewertung:
(0)
 

Feldrose – Rosa arvensis

Eine heimische Wildrose mit weißen Blüten für naturnahe Gehölzränder

Die Feldrose ist eine besonders reizvolle heimische Wildrose für naturnahe Gärten. Mit ihren langen, bogig überhängenden oder kriechenden Trieben bildet sie lockere, ausgedehnte Strauchstrukturen. Im Frühsommer erscheinen zahlreiche einfache, weiße Blüten, deren goldgelbe Staubblätter einen schönen Kontrast zu den zarten Kronblättern bilden.

Die Feldrose (Rosa arvensis), auch Kriechende Rose genannt, wächst natürlicherweise an Waldrändern, in lichten Laubwäldern und in Gebüschen. Anders als viele andere Wildrosen kommt sie auch mit halbschattigen Standorten gut zurecht.

Besonders schön wirkt sie an Gehölzrändern, auf größeren Böschungen oder dort, wo ihre langen Triebe genügend Platz finden. In der Nähe anderer Gehölze kann sie sich mit ihren Stacheln abstützen und in die Höhe wachsen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Botanischer Name: Rosa arvensis

  • Deutscher Name: Feldrose, Kriechende Rose

  • Pflanzenfamilie: Rosengewächse (Rosaceae)

  • Wuchs: Sommergrüner, locker verzweigter, kriechender bis kletternder Wildrosenstrauch

  • Wuchshöhe: Ohne Stütze meist niedrig bis etwa 1–2 m; mit Klettermöglichkeiten können die langen Triebe etwa 3–5 m erreichen

  • Blütezeit: Juni bis Juli

  • Blütenfarbe: Weiß, gelegentlich zart rosa überhaucht

  • Früchte: Kleine, rundliche bis eiförmige, rote Hagebutten

  • Standort: Halbschattig bis schattig; auch sonnig bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit

  • Boden: Frisch, humos, nährstoffreich, gut durchlässig; bevorzugt basenreiche Böden

  • Ökologischer Nutzen: Pollen für Wildbienen und andere Insekten, Nahrungspflanze verschiedener Schmetterlingsraupen, Früchte für Vögel, geschützte Gehölzstrukturen

  • Verwendung: Naturgarten, Gehölzrand, lichte Unterpflanzung, Wildrosenhecke, größere Böschung

  • Winterhärte: Winterhart

  • Besonderheiten: Lange, niederliegende oder kletternde Triebe, einfache weiße Blüten, gute Eignung für lichte Gehölzränder

Ausführliche Pflanzenbeschreibung

Blüten, Blätter und Früchte

Die Feldrose unterscheidet sich durch ihre Wuchsform deutlich von vielen aufrecht wachsenden Wildrosen.

Ihre langen, schlanken Triebe können sich über den Boden ausbreiten, bogig überhängen oder mithilfe ihrer gebogenen Stacheln an benachbarten Gehölzen emporwachsen. So entstehen lockere, natürlich wirkende Strukturen.

Die wechselständig angeordneten Blätter sind unpaarig gefiedert und bestehen meist aus fünf bis sieben kleinen, eiförmigen Fiederblättchen. Sie sind grün, am Rand fein gesägt und häufig leicht glänzend.

Im Juni und Juli erscheinen die einfachen, fünfzähligen Blüten. Ihre weißen Kronblätter umgeben zahlreiche goldgelbe Staubblätter, die für blütenbesuchende Insekten gut erreichbar sind.

Die Blüten stehen einzeln oder in kleinen Gruppen an den Triebenden.

Nach der Blüte entwickeln sich kleine rote Hagebutten, die im Herbst einen zusätzlichen Farbakzent setzen.

Wie bei anderen Wildrosen handelt es sich bei den Hagebutten um Sammelfrüchte. Im Inneren befinden sich kleine, harte Nüsschen, die von feinen Haaren umgeben sind.

Natürlicher Lebensraum und Standort

Die Feldrose ist in Deutschland heimisch.

Sie wächst natürlicherweise in lichten Laubwäldern, an Waldrändern, in Hecken und in Gebüschen.

Besonders günstig sind frische, humose und ausreichend nährstoffreiche Böden. Häufig findet man sie auf basenreichen Standorten.

Im Garten eignet sich die Feldrose besonders für halbschattige Gehölzränder und lichte Bereiche unter größeren Sträuchern oder Bäumen.

Auch an sonnigeren Plätzen kann sie gedeihen, wenn der Boden ausreichend Feuchtigkeit speichert.

Tiefe, dauerhaft lichtarme Schattenlagen sind trotz ihrer Schattentoleranz weniger günstig für eine reiche Blüte.

Sehr trockene, stark austrocknende Sandböden sind ebenfalls weniger geeignet.

Bedeutung für Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel

Die ungefüllten Blüten der Feldrose bieten gut zugänglichen Pollen für verschiedene blütenbesuchende Insekten.

Dazu gehören Wildbienen, Honigbienen und weitere Insekten, die offene Rosenblüten aufsuchen.

Auch die Blätter und Triebe sind Bestandteil natürlicher Nahrungsketten. Verschiedene pflanzenfressende Insekten, darunter Schmetterlingsraupen, können Wildrosen als Nahrungspflanzen nutzen.

Im Herbst ergänzen die roten Hagebutten das Nahrungsangebot für Vögel und andere Tiere.

Besonders wertvoll ist außerdem die natürliche Wuchsform der Feldrose.

Ihre langen, ineinanderwachsenden und bestachelten Triebe können geschützte Bereiche am Boden und innerhalb von Gehölzbeständen schaffen.

Damit eignet sich die Feldrose besonders zur ökologischen Aufwertung strukturreicher Gartenbereiche.

Verwendung im Naturgarten

Die Feldrose ist eine schöne Wahl für naturnahe Gärten mit halbschattigen Gehölzrändern.

Sie eignet sich besonders dort, wo ihre langen Triebe genügend Raum haben, um sich natürlich auszubreiten.

Auch an größeren Böschungen oder zwischen locker stehenden Sträuchern kann sie eingesetzt werden.

Schöne Pflanzpartner sind beispielsweise Feldahorn, Rote Heckenkirsche, Zweigriffeliger Weißdorn und Gemeiner Schneeball, sofern die Standortbedingungen zusammenpassen.

In einer naturnahen Wildgehölzhecke kann die Feldrose die niedrigeren und mittleren Strauchschichten miteinander verbinden.

Ihre langen Triebe können dabei zwischen benachbarten Gehölzen wachsen und eine abwechslungsreiche, geschützte Struktur schaffen.

Für sehr schmale Pflanzstreifen oder kleine Beete ist sie wegen ihres Ausbreitungsverhaltens nur eingeschränkt geeignet.

Pflanzung und Pflege

Die Feldrose ist an einem passenden Standort robust und pflegeleicht.

Während der Anwachsphase sollte sie bei längerer Trockenheit ausreichend gewässert werden.

Auch später ist auf trockeneren Böden eine zusätzliche Wasserversorgung sinnvoll.

Auf humosen, ausreichend nährstoffreichen Böden ist eine regelmäßige Düngung normalerweise nicht erforderlich.

Ein jährlicher Rückschnitt ist nicht notwendig.

Bei Bedarf können ältere, abgestorbene oder störende Triebe ausgelichtet werden.

Wer die natürliche Wuchsform und die Hagebutten erhalten möchte, sollte die Feldrose möglichst frei wachsen lassen.

Unser Tipp: Die Feldrose ist eine besonders interessante heimische Wildrose für halbschattige Naturgärten. Ihre weißen Blüten, die langen, natürlich wachsenden Triebe und die roten Hagebutten machen sie zu einer schönen Ergänzung für lebendige Gehölzränder.

Gehölze
Versand November - Februar
Wuchshöehe
Wurzelnackte Pflanzen
Kategorie NaturaDB
Gehölze
Pflanzenpass /Plant Passport DE-NW-1103932
30 Artikel

12 andere Artikel in der gleichen Kategorie:

Rosi hat sich die Pflanze gemerkt
Rosi merkt sich diese Pflanze für den Vergleich 🌱